| 6. Oktober 2002 Flugblattaktion gegen Kastenkaninchenhaltung in Grabs SG Am vergangenen Freitag ist in Grabs und Teilen von Werdenberg ein Flugblatt mit folgendem Inhalt in die Briefkästen verteilt worden:
Schlechtes Vorbild:
In diesem düsteren Schopf beim Reitzentrum am Geriälsweg in Grabs hält Willi Stieger Kaninchen in tierquälerischer, aber leider erlaubter Kastenhaltung. Im Kasten können sie weder herumspringen und spielen, noch artgemäss graben. Diese Kaninchenhaltung hat Willi Stieger neu eingerichtet - welche Gedankenlosigkeit! Wie kann man nur einen solchen Umgang mit empfindsamen Lebewesen als Freizeitbeschäftigung betreiben. Wie seelisch blind müssen Kaninchenzüchter sein, die immer noch nicht sehen und fühlen, dass Kaninchen rennen, graben, spielen oder im Gras an der Sonne liegen möchten und nicht dazu geschaffen sind, allein in einer Ecke zu hocken. Für ihr Wohlbefinden brauchen diese sozialen Tiere auch Artgenossen. Was die Kaninchenzüchter
beschönigend “Zahmheit” nennen, ist in Wirklichkeit Apathie infolge der
erzwungenen Bewegungslosigkeit und sozialen Isolation. Apathie ist eine schwere
Verhaltensstörung, die auf starkes seelisches Leiden hindeutet. Von Natur aus
sind Kaninchen scheu und bewegungsfreudig und lassen sich nicht wie
Plüschtierchen behandeln.
|